Häufige Fragen und Antworten

Fragen

Allgemeine Fragen

  1. Wie installiere oder aktualisiere ich MailCheck?

  2. Wo speichert MailCheck seine Einstellungen und wie kann ich diese sichern, um sie z.B. auf einen anderen Rechner zu übertragen?

  3. Wie funktioniert der Spam-Filter und was muss ich dort eintragen?

  4. Wieso meldet mein Virenscanner einen Virus oder einen Trojaner?

  5. Wieso zeigt MailCheck meine Nachrichten immer noch an, obwohl ich diese mit meinem E-Mail-Programm abgerufen habe?

  6. Wie kann ich unter Windows 10 die Mail App als E-Mail-Programm eintragen?

Probleme mit dem Abruf

  1. MailCheck kann meine Nachrichten nicht abrufen und ich bekomme immer ein rotes Ausrufezeichen. Was kann ich tun?

  2. Warum kann ich meine Nachrichten bei T-Online nicht abrufen?

  3. Warum kann ich meine Nachrichten bei Google nicht abrufen?

  4. Warum kann ich meine Nachrichten bei GMX nicht abrufen?

  5. Warum funktioniert der Abruf von Nachrichten nicht, obwohl ich alles richtig eingerichtet habe?


Antworten

Allgemeine Fragen

Frage: Wie installiere oder aktualisiere ich MailCheck?

Antwort: Das Installationsprogramm fragt bei der Erstinstallation nach, ob eine "normale" oder "portable" Installation durchgeführt werden soll. Meistens ist die normale Installation der bessere Weg, da die normale Installation eine Funktion zur Erzeugung einer portablen Version enthält, die alle Einstellungen von der normalen Installation übernimmt.

Ist bereits eine normale Installation vorhanden, dann führt das Installationprogramm eine Aktualisierung durch, ohne viele Fragen zu stellen. Alle Einstellungen bleiben dabei erhalten. Für eine Aktualisierung brauchen Sie also vorher keine Deinstallation durchführen.

Auch eine portable Installation lässt sich mit dem Installationsprogramm aktualisieren. Da MailCheck bei der portablen Version keine Einstellungen in Windows speichert, muss der Anwender das Installationsverzeichnis manuell auswählen. Hierbei sollte man aber keinesfalls die normale und portable Version vermischen, da es ansonsten mit den Einstellungen Probleme gibt.

Frage: Wo speichert MailCheck seine Einstellungen und wie kann ich diese sichern, um sie z.B. auf einen anderen Rechner zu übertragen?

Antwort: Die Einstellungen lassen sich sehr einfach über den Menüpunkt "Einstellungen exportieren..." aus dem Dateimenü des MailCheck-Fensters sichern. Dabei wird eine Registry-Datei erzeugt, die sich wieder genau so einfach importieren lässt. Verwenden Sie dazu den Menüpunkt "Einstellungen importieren...". Profis können auch die Einstellungen in der Registrierungsdatenbank unter dem Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Dirk Jansen\MailCheck finden.

Die portable Version speichert die Einstellungen in der Datei mailcheck.ini, die im Programmverzeichnis liegt. Durch diese Datei wird auch gesteuert, ob MailCheck als normale oder portable Version gestartet wird, d.h. wenn diese INI-Datei vorhanden ist, startet MailCheck als portable Version.

Frage: Wie funktioniert der Spam-Filter und was muss ich dort eintragen?

Antwort: Der Spam-Filter von MailCheck arbeitet mit so genannten DNS-basierten Filterlisten, die nicht nach leicht fälschbaren E-Mail-Adressen filtern, sondern nach Listen von E-Mail-Servern, die bekannt für den Versand von Spam sind. Zwei empfehlenswerte Listen sind die über die Domänen sbl.spamhaus.org und bl.spamcop.net erreichbar und geben beide als Ergebnis 127.0.0.2 zurück.

Details zur Konfiguration des Spamfilters finden Sie hier:

Frage: Wieso meldet mein Virenscanner einen Virus oder einen Trojaner?

Antwort: Vor der Veröffentlichung einer neuen Version wird das Installationsarchiv von MailCheck über die Seite www.virustotal.com mit über 50 Virenscannern geprüft, so dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Fehlalarm handelt. Sie können die betroffene Datei selbst bei virustotal hochladen und mit aktuellen Signaturen prüfen lassen. Wenn nur Ihr Virenscanner Alarm schlägt, sollten Sie die Datei zur weiteren Analyse an Ihren Antivirushersteller senden mit der Bitte um Aktualisierung der Viren-Signaturen. Beispielsweise bietet Avira ein entsprechendes Formular hier an.

Frage: Wieso zeigt MailCheck meine Nachrichten immer noch an, obwohl ich diese mit meinem E-Mail-Programm abgerufen habe?

Antwort: MailCheck zeigt immer den aktuellen Inhalt des Posteingangs an. Dabei werden von MailCheck nur dann Nachrichten verändert, wenn Sie diese mit MailCheck löschen. Wenn Sie nun mit Ihrem E-Mail-Programm die Nachrichten abrufen, verbleiben diese weiterhin auf dem Server - also insbesondere auch im Posteingang des Servers. Um die Nachrichten trotzdem nicht mehr in MailCheck zu sehen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Verschieben Sie die Nachrichten in Ihrem E-Mail-Programm aus dem Posteingang in einen anderen Ordner. Dies kann ein andere Ordner auf dem Server sein (funktioniert nur mit IMAP) oder ein lokaler Ordner auf Ihrer Festplatte. Nach der nächsten Abfrage wird MailCheck diese Nachrichten nicht mehr anzeigen.
  • Aktivieren Sie in MailCheck die Option Nachrichten ausblenden, die bereits als gelesen markiert wurden unter "Server bearbeiten" im Reiter "IMAP4 Optionen". Dann wird der Posteingang von gefiltert abgerufen, d.h. als gelesen markierte E-Mails werden von MailCheck nicht mehr abgerufen und somit auch nicht mehr angezeigt. Es gibt einige Server, die Nachrichten, die MailCheck abgerufen hat, als gelesen markieren. Dieses Fehlverhalten der Server bemerken Sie dadurch, dass MailCheck den Posteingang nach dem zweiten Abruf als vollständig leer darstellt. Dann müssen Sie leider diese Option wieder deaktivieren.

Frage: Wie kann ich unter Windows 10 die Mail App als E-Mail-Programm eintragen?

Antwort: Der Start von Windows 10 Apps über die Kommandozeile ist etwas komplizierter, kann aber über den Explorer erfolgen. Dazu trägt man folgendes ein:

  • E-Mail-Programm:
    C:\Windows\explorer.exe
  • Kommandozeile:
    shell:appsFolder\microsoft.windowscommunicationsapps_8wekyb3d8bbwe!microsoft.windowslive.mail

Probleme mit dem Abruf

Frage: MailCheck kann meine Nachrichten nicht abrufen und ich bekomme immer ein rotes Ausrufezeichen. Was kann ich tun?

Antwort: MailCheck gibt im MailCheck-Fenster in der Server-Liste unter Status im Fehlerfall eine Fehlermeldung aus. Diese Fehlermeldung enthält auch oft die genaue Antwort des Servers und gibt Hinweise auf die Behebung. Ein ausführliches Fehlerprotokoll lässt sich über das Kontextmenü des Eintrags aufrufen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und dann auf 'Fehlerdetails anzeigen...'.

Frage: Warum kann ich meine Nachrichten bei T-Online nicht abrufen?

Antwort: T-Online erlaubt den Abruf durch fremde E-Mail-Programme nur nach expliziter Freischaltung.

Details dazu finden Sie z.B. hier:

Frage: Warum kann ich meine Nachrichten bei Google nicht abrufen?

Antwort: Google erzwingt bei E-Mail-Konten ein erweitertes Anmeldeverfahren, dass von MailCheck nicht unterstützt wird. Dieses erweiterte Verfahren müssen Sie hier deaktivieren. Stellen Sie dazu den Schalter "Weniger sichere Apps zulassen" auf "an".

Google erweckt in seiner Beschreibung den Eindruck, dass dadurch der Zugang zum Google-Konto unsicher wird. Es wird jedoch das Anmeldeverfahren lediglich auf das Standardverfahren mit Benutzername und Kennwort eingestellt, das alle anderen E-Mail-Anbieter auch verwenden.

Alternativ können Sie auch ein App-Passwort erzeugen. Damit wird für MailCheck ein eigenes Kennwort erzeugt. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Frage: Warum kann ich meine Nachrichten bei GMX nicht abrufen?

Antwort: Bei GMX muss der Abruf über POP3 und IMAP explizit freigeschaltet werden. Details dazu finden Sie hier.

Frage: Warum funktioniert der Abruf von Nachrichten nicht, obwohl ich alles richtig eingerichtet habe?

Antwort: Manche Virenscanner blockieren den Abruf von verschlüsselten Nachrichten, weil sie diese nicht scannen können. Um dieses Problem zu beheben, muss der E-Mail-Virenscanner korrekt eingestellt werden. Dazu muss beispielsweise die E-Mail-Prüfung im Virenscanner abgeschaltet werden.

Details zu Avira finden Sie hier:

Eine Hilfestellung zu Avast finden Sie hier:

Hinweise zu GData finden Sie hier:

Bei manchen Antivirenprogrammen muss man leider die Zertifikatsprüfung in MailCheck deaktivieren, damit der Abruf funktioniert, da die Programme die SSL-Verbindung aufbrechen. Dies ist streng genommen ein Man-In-The-Middle-Angriff und untergräbt die Sicherheit der Verbindung. Oft ist die einzige Lösung, in MailCheck die Prüfung von SSL-Zertifikaten abzuschalten (über "Server bearbeiten" im Reiter "Protokolleinstellungen" durch Aktivieren des Schalters "jedes SSL Zertifikat akzeptieren"). Dieser Schritt ist notwendig, weil die Virenscanner nur gängigen E-Mail-Programmen (MailCheck gehört leider nicht dazu) neue selbstausgestellte Zertifikate unterschieben.