Häufige Fragen und Antworten

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Allgemeine Fragen

Wie installiere oder aktualisiere ich MailCheck?

Das Installationsprogramm fragt bei der Erstinstallation nach, ob eine "normale" oder "portable" Installation durchgeführt werden soll. Meistens ist die normale Installation der bessere Weg, da die normale Installation eine Funktion zur Erzeugung einer portablen Version enthält, die alle Einstellungen von der normalen Installation übernimmt.

Ist bereits eine normale Installation vorhanden, dann führt das Installationprogramm eine Aktualisierung durch, ohne viele Fragen zu stellen. Alle Einstellungen bleiben dabei erhalten. Für eine Aktualisierung brauchen Sie also vorher keine Deinstallation durchführen.

Auch eine portable Installation lässt sich mit dem Installationsprogramm aktualisieren. Da MailCheck bei der portablen Version keine Einstellungen in Windows speichert, muss der Anwender das Installationsverzeichnis manuell auswählen. Hierbei sollte man aber keinesfalls die normale und portable Version vermischen, da es ansonsten mit den Einstellungen Probleme gibt.

Wo speichert MailCheck seine Einstellungen und wie kann ich diese sichern, um sie z.B. auf einen anderen Rechner zu übertragen?

Die Einstellungen lassen sich sehr einfach über den Menüpunkt "Einstellungen exportieren..." aus dem Dateimenü des MailCheck-Fensters sichern. Dabei wird eine Registry-Datei erzeugt, die sich wieder genau so einfach importieren lässt. Verwenden Sie dazu den Menüpunkt "Einstellungen importieren...". Profis können auch die Einstellungen in der Registrierungsdatenbank unter dem Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Dirk Jansen\MailCheck finden.

Die portable Version speichert die Einstellungen in der Datei mailcheck.ini, die im Programmverzeichnis liegt. Durch diese Datei wird auch gesteuert, ob MailCheck als normale oder portable Version gestartet wird, d.h. wenn diese INI-Datei vorhanden ist, startet MailCheck als portable Version.

Wie funktioniert der Spam-Filter und was muss ich dort eintragen?

Der Spam-Filter von MailCheck arbeitet mit so genannten DNS-basierten Filterlisten, die nicht nach leicht fälschbaren E-Mail-Adressen filtern, sondern nach Listen von E-Mail-Servern, die bekannt für den Versand von Spam sind. Zwei empfehlenswerte Listen sind die über die Domänen sbl.spamhaus.org und bl.spamcop.net erreichbar und geben beide als Ergebnis 127.0.0.2 zurück.

Details zur Konfiguration des Spamfilters finden Sie hier:

Wieso meldet mein Virenscanner einen Virus oder einen Trojaner?

Vor der Veröffentlichung einer neuen Version wird das Installationsarchiv von MailCheck über die Seite www.virustotal.com mit über 50 Virenscannern geprüft, so dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Fehlalarm handelt. Sie können die betroffene Datei selbst bei virustotal hochladen und mit aktuellen Signaturen prüfen lassen. Wenn nur Ihr Virenscanner Alarm schlägt, sollten Sie die Datei zur weiteren Analyse an Ihren Antivirushersteller senden mit der Bitte um Aktualisierung der Viren-Signaturen. Beispielsweise bietet Avira ein entsprechendes Formular hier an.

Wieso zeigt MailCheck meine Nachrichten immer noch an, obwohl ich diese mit meinem E-Mail-Programm abgerufen habe?

MailCheck zeigt immer den aktuellen Inhalt des Posteingangs an. Dabei werden von MailCheck nur dann Nachrichten verändert, wenn Sie diese mit MailCheck löschen. Wenn Sie nun mit Ihrem E-Mail-Programm die Nachrichten abrufen, verbleiben diese weiterhin auf dem Server - also insbesondere auch im Posteingang des Servers. Um die Nachrichten trotzdem nicht mehr in MailCheck zu sehen, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Verschieben Sie die Nachrichten in Ihrem E-Mail-Programm aus dem Posteingang in einen anderen Ordner. Dies kann ein andere Ordner auf dem Server sein (funktioniert nur mit IMAP) oder ein lokaler Ordner auf Ihrer Festplatte. Nach der nächsten Abfrage wird MailCheck diese Nachrichten nicht mehr anzeigen.
  • Aktivieren Sie in MailCheck die Option Nachrichten ausblenden, die bereits als gelesen markiert wurden unter "Server bearbeiten" im Reiter "IMAP4 Optionen". Dann wird der Posteingang gefiltert abgerufen, d.h. als gelesen markierte E-Mails werden von MailCheck nicht mehr abgerufen und somit auch nicht mehr angezeigt. Es gibt einige Server, die Nachrichten, die MailCheck abgerufen hat, als gelesen markieren. Dieses Fehlverhalten der Server bemerken Sie dadurch, dass MailCheck den Posteingang nach dem zweiten Abruf als vollständig leer darstellt. Dann müssen Sie leider diese Option wieder deaktivieren.
  • Alternativ lässt sich auch die Option Nachrichten ausblenden, die älter als x Tage sind verwenden. Diese befindet sich ebenfalls unter "Server bearbeiten" im Reiter "IMAP4 Optionen".
  • Beim Abruf mit POP3 deaktivieren Sie in Ihrem E-Mail-Programm die Option "Nachrichten auf dem Server belassen".
Wie kann ich Outlook oder ein anderes E-Mail-Programm in MailCheck eintragen?

Der Programmpfad des E-Mail-Programms lässt sich folgendermaßen finden:

  1. Im Startmenü Outlook bzw. das gewünschte E-Mail-Programm suchen.
  2. Mit Rechts-Klick das Kontextmenü öffnen.
  3. Auf "Mehr" -> "Dateispeicherort öffnen" klicken.
  4. Mit Rechts-Klick auf die Verknüpfung für das E-Mail-Programm klicken, um wieder das Kontextmenü zu öffnen.
  5. Die "Eigenschaften" der Verknüpfung aufrufen.
  6. Im Eigenschaftendialog steht die benötigte Information auf dem Reiter "Verknüpfung" im Eingabefeld "Ziel".
  7. Kopieren Sie über die Zwischenablage den Inhalt bis einschließlich ".EXE" in das Feld "E-Mail-Programm" von MailCheck.
  8. Die Kommandozeile bleibt in der Regel leer.
Wie kann ich unter Windows 10 die Mail App oder die App von Web.de als E-Mail-Programm eintragen?

Der Start von Windows 10 Apps über die Kommandozeile ist etwas komplizierter, kann aber über den Explorer erfolgen. Dazu trägt man folgendes ein:

App Einstellungen
Microsoft Mail App E-Mail-Programm: C:\Windows\explorer.exe
Kommandozeile: shell:appsFolder\microsoft.windowscommunicationsapps_8wekyb3d8bbwe!microsoft.windowslive.mail
Web.de Mail App E-Mail-Programm: C:\Windows\explorer.exe
Kommandozeile: shell:appsFolder\4659BB81.WEB.DEMail_9r8rjdwa12808!App
Wieso werden unter Windows 10 keine Benachrichtigung von MailCheck angezeigt?

Unter Windows 10 lassen sich Benachrichtigungen unterdrücken. Prüfen Sie dazu in den Windows-Einstellungen unter "System" die Seite "Benachrichtigungen und Aktionen". Hier müssen die Benachrichtigungen eingeschaltet sein. Ebenso sollte in der unteren Liste der MailCheck-Eintrag eingeschaltet sein. Um die Benachrichtigungen zu testen, verwenden Sie in MailChecks "Grundkonfiguration" auf der Seite "Benachrichtung" die Schaltfläche "Testen" neben "Balloon Tips anzeigen".

Probleme mit dem Abruf

MailCheck kann meine Nachrichten nicht abrufen und ich bekomme immer ein rotes Ausrufezeichen. Was kann ich tun?

MailCheck gibt im MailCheck-Fenster in der Server-Liste unter Status im Fehlerfall eine Fehlermeldung aus. Diese Fehlermeldung enthält auch oft die genaue Antwort des Servers und gibt Hinweise auf die Behebung. Ein ausführliches Fehlerprotokoll lässt sich über das Kontextmenü des Eintrags aufrufen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und dann auf 'Fehlerdetails anzeigen...'.

Die folgende Tabelle zeigt Beispiele für Fehlermeldungen und deren mögliche Ursache an:

Fehler mögliche Ursache
Authentication failed

Die Zugangsdaten wurden nicht akzeptiert, d. h. Benutzername oder Kennwort sind falsch und müssen korrigiert werden. Einige Anbieter erfordern spezielle Kennwörter für den Abruf, die über den Anbieter exklusiv für den Abruf über POP3 oder IMAP erzeugt werden müssen. Weitere Hinweise finden Sie bei der Frage Warum kann ich meine Nachrichten nicht abrufen?.

Connection Timed Out

Wenn der Posteingangsserver korrekt eingestellt ist, könnte dies auf ein Problem mit der Firewall oder dem Virenscanner hinweisen. Weitere Hinweise finden Sie bei der Frage Warum funktioniert der Abruf von Nachrichten nicht, obwohl ich alles richtig eingerichtet habe?.

certificate verify failed

Dies bedeutet, dass die Sicherheit der Datenverbindung nicht erfolgreich geprüft werden konnte. Häufig wird dies durch Virenscanner verursacht, die einen "Lauschangriff" auf die Datenverbindung durchführen. Weitere Hinweise finden Sie bei der Frage Warum funktioniert der Abruf von Nachrichten nicht, obwohl ich alles richtig eingerichtet habe?.

Warum kann ich meine Nachrichten nicht abrufen?

Einige Anbieter erlaubt den Abruf durch fremde E-Mail-Programme nur nach expliziter Freischaltung.

Anbieter Erklärung
AOL

Bei AOL muss für den Abruf über POP3 und IMAP ein App-Passwort erstellt werden. Details dazu finden Sie hier und hier.

GMX

Bei GMX muss der Abruf über POP3 und IMAP explizit freigeschaltet werden. Details dazu finden Sie hier.

Google

Google erzwingt bei E-Mail-Konten ein erweitertes Anmeldeverfahren, dass von MailCheck nicht unterstützt wird. Dieses erweiterte Verfahren müssen Sie hier deaktivieren. Stellen Sie dazu den Schalter "Weniger sichere Apps zulassen" auf "an".

Alternativ können Sie auch ein App-Passwort erzeugen. Damit wird für MailCheck ein eigenes Kennwort erzeugt. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Das erweiterte Anmeldeverfahren nennt sich OAuth 2.0 und eine Umsetzung in MailCheck erfordert zwingend eine Auditierung durch Google, die einen fünfstelligen Betrag kosten würde. Aus diesem Grund wird MailCheck OAuth 2.0 für Google-Konten leider nicht unterstützen können.

T-Online / Telekom

T-Online erlaubt den Abruf durch fremde E-Mail-Programme nur nach expliziter Freischaltung. Details dazu finden Sie z.B. hier:

Vodafone

Für den Abruf bei Vodafone ist ein spezielles E-Mail-Kennwort einzurichten. Das sogenannte Internet-Kennwort funktioniert nicht. Details dazu finden sich hier.

Yahoo

Yahoo erzwingt wie Google bei E-Mail-Konten ein erweitertes Anmeldeverfahren, dass von MailCheck nicht unterstützt wird. Als Alternative lassen sich sogenannte App-Passwörter erzeugen, die nur für eine Anwendung genutzt werden. Informationen dazu finden Sie hier.

Warum funktioniert der Abruf von Nachrichten nicht, obwohl ich alles richtig eingerichtet habe?

Manche Virenscanner blockieren den Abruf von verschlüsselten Nachrichten, weil sie diese nicht scannen können. Um dieses Problem zu beheben, muss der E-Mail-Virenscanner korrekt eingestellt werden. Dazu muss beispielsweise die E-Mail-Prüfung im Virenscanner abgeschaltet werden oder eine explizite Freischaltung eingerichtet werden.

Die folgenden Hinweise sind dankenswerterweise von anderen Anwendern zur Verfügung gestellt worden und möglicherweise nicht mehr aktuell. In diesem Fall sollte der Hersteller weiterhelfen können.

Hersteller Erklärung
Avast

Eine Hilfestellung zu Avast finden Sie hier:

Avira

Details zu Avira finden Sie hier:

GData

Hinweise zu GData finden Sie hier:

Kaspersky

Informationen zu Kaspersky finden Sie hier:

Microsoft

Mit der Firewall und dem Virenscanner von Microsoft sind keine Probleme bekannt.

Bei manchen Antivirenprogrammen muss man leider die Zertifikatsprüfung in MailCheck deaktivieren, damit der Abruf funktioniert, da die Programme die SSL-Verbindung aufbrechen. Dies ist streng genommen ein Man-In-The-Middle-Angriff und untergräbt die Sicherheit der Verbindung. Um in MailCheck die Prüfung von SSL-Zertifikaten abzuschalten, aktivieren Sie unter "Server bearbeiten" im Reiter "Protokolleinstellungen" den Schalters "jedes SSL Zertifikat akzeptieren". Dieser Schritt ist notwendig, weil Virenscanner i. d. R. nur gängigen E-Mail-Programmen - MailCheck gehört leider nicht dazu - neue selbstausgestellte Zertifikate unterschieben.